Es gibt Künstler, die für ein paar Jahre, vielleicht fünf Jahre, den Honig des Erfolgs kosten und diesen Glanz dann für immer verlieren. Natürlich ist es besser, dort zu sein und es erreicht zu haben, als nie angekommen zu sein. Gruppen und Bands, die versuchen, den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, und die sich am Ende in einer Branche bewegen, die sich in Gewaltmärschen ständig verändert und der Improvisation kaum Raum lässt. Moden, Trends bestimmen, wer überlebt und wer in Vergessenheit gerät. Es gibt wirklich blutige Fälle, die sogenannten One Hit Wonder, die in der Lage sind, die Welt mit einem einzigen Song zu verblüffen, dann aber in völliger Einsamkeit landen. Erinnert sich noch jemand an Psy, den legendären koreanischen Rapper, der die ganze Welt mit Gangman Style zum Tanzen brachte? Dieses Lied hat alle Rekorde gebrochen, aber es war der einzige Hinweis auf Erfolg für seinen Interpreten.
Im Gegensatz zu diesen Künstlern laufen die Legenden der Musik auch heute noch auf riesigen Bühnen in allen Ecken der Welt. Der Rolling Stone, Bob Dylan, Bruce Springeteen oder U2 haben Jahrzehnte an der Spitze der Branche verbracht und waren die Totems, die der Branche immer Stabilität verliehen. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Musik, die im Moment am meisten gehört wird, nichts mit seiner zu tun hat. Es spielt keine Rolle, dass sie nicht mehr die Nummer 1 bei Plattenverkäufen oder Zuhörer auf digitalen Plattformen sind. Sie haben ihren Platz im Olymp der Musik bereits gesichert, sie sind lebendige Geschichte dieser Kunst, und sie werden es sein, bis sie sich entscheiden. Dasselbe passiert mit der stets respektlosen und umstrittenen Madonna, einer Künstlerin, die Jahrzehnt für Jahrzehnt viele junge Frauen gesehen hat, die erfolglos versuchten, ihren Thron zu stehlen. Mit mehr oder weniger Glück, mit mehr oder weniger Erfolg genießt die Queen of Pop seit jeher außergewöhnliche Popularität und absoluten Respekt bei Publikum und Kritik. Natürlich hat er bis dahin viel erkämpft, in den 80er Jahren die Branche komplett verändert, um sich trotz der dort noch herrschenden Geschlossenheit als Künstler weiterentwickeln zu können mal.