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Jazz-Musik und ihre verschiedenen Stilrichtungen

Veröffentlicht am 17 Mai 2011 (0)

Woher der Begriff “Jazz” eigentlich genau stammt, ist bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei geklärt. Jazz ist eine Kombination aus afrikanischen, schwarz-amerikanischen und europäischen Musikrichtungen. Jazz ist eine Musikrichtung welche überwiegend aus einem improvisierten Charakter besteht. Beim Jazz werden hauptsächlich europäische Melodien sowie ein Tonsystem europäischer Herkunft verwendet. Die eigentliche Musikkultur, welche aus Europa stammt, wird beim Jazz in einer ganz besonderen Art und Weise umgesetzt.

Die verschiedenen Stilrichtungen der Jazz-Musik

Jazz wird in zahlreiche Unterkategorien eingeteilt. Zu den verschiedenen Genren der Jazz-Musik zählen New Orleans Jazz, Dixieland Jazz, Chicago-Jazz, Swing, Bepop, Latin-Jazz, Cool-Jazz, Hard Pop, Free Jazz und Jazz Fusion. In der neueren Zeit entstanden zusätzlich die Genres Modern Creative, World Jazz, auch Ethno Jazz genannt, Neotraditionalismus, Neoklassizismus, Acid Jazz, Downtown, Imaginäre Folklore, M-Base, Nu-Jazz, Smooth-Jazz sowie Jazz-Rap.

Die typischen Instrumente der Jazz-Musik

Beim Jazz kommen überwiegend aus Europa stammende Instrumente zum Einsatz. Die wichtigsten Jazz-Instrumente sind verschiedene Blasinstrumente, Klavier, Gitarre, Trommeln unterschiedlicher Größen, Kontrabass und Becken zum Einsatz.

Bedeutende Jazz Musiker der Vergangenheit und der Gegenwart

Zu den bekanntesten Jazz-Musikern gehören neben Louis Armstrong die Jazz-Musikerin Mantana Roberts, eine Meisterin auf dem Saxophon, Art Blakey und die Jazz Messengers, Dizzy Gillespie, Roy Hargrove, Steve Coleman und Rebekka Bakken.

Zeitgenössischer Jazz

Ein Jazzstil, welcher zu den neueren Stilrichtungen der Jazz-Musik zählt, ist der Modern Creative Jazz. Der Modern Creative Jazz entstand durch eine Weiterentwicklung des Free Jazz durch die zahlreichen Mittel, welche von den Musikern in unserer modernen Zeit verwendet werden können. Viele Musiker haben die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel für zusätzliche Improvisationen genutzt, so dass daraus neue Stilrichtungen, wie zum Beispiel der Creative Jazz entstanden. Berühmte Jazz-Musiker des Creative Jazz sind zum Beispiel Paul Bley, James Carter, Theo Jörgensmann und Michael Moore.

Die Stilrichtung Nu-Jazz entstand zwischen den Jahren 1990 und dem Jahr 2000. Die Grundlage dieser Jazzrichtung wird von elektronischer Musik gebildet, welche von den Musikern dieser Jazz-Richtung mit Elementen des traditionellen Jazz kombiniert wird. Der Begriff Nu-Jazz besitzt keine einheitliche Definition und wird daher für eine große Anzahl von Varianten innerhalb der Jazz-Musik verwendet.

Bekannte Jazz-Melodien

Musikstücke aus der Jazz-Musik, welche international besonders bekannt geworden sind, sind zum Beispiel Wild Cat Blues sowie Tea for Two.
Blue Train von John Coltrane ist ebenfalls eine international bekannte Jazz-Melodie. Bekannte Jazz-Songs von dem berühmten Jazz-Musiker Milt Jackson sind zum Beispiel For Someone I Love,. What Are You Doing The Rest Of Tour Life?, People Make The World Go Round, Sunflower und SKJ. Die bekanntesten Stücke von Louius Armstrong heißen unter anderem What A Wonderful World, La Vie En Rose, Hello, Dolly!, On The Sunny Side Of The Street, Basin Street Blues, Blueberry Hill, C’ est Si Bon, The Dummy Song, Chloe, auch bekannt geworden unter dem Titel Song Of The Swamp, I Still Get Jealous, When You’re Smiling, Kiss Of Fire, Sitting’ in The Sun, A Kiss To Build A Dream On, High Society, When It’s Sleepy Time Down South, It Takes Two To Tango, Skokiaan, auch bekannt geworden unter dem Titel South Africa Song, Hello Brother sowie La Cucaracha. International bekannt geworden sind ebenfalls einige Jazz-Balladen, wie zum Beispiel As Times Goes By, Summertime, Ol’ Man River, How High The Moon, My Funny Valentine, Georgia On My Mind, Autumn Leaves, Manha de Carneval, A Child Is Born, A Foggy Day und nicht zu vergessen Ain’t Misbehavin’.

Quelle der Grafik: Andreas Meyer – Fotolia